WOWIPORT die story – Wie kam es dazu, dass WOWIPORT entwickelt wurde?

Welche Highlights sind unseren Kolleginnen und Kollegen im Gedächtnis geblieben und welche Entscheidung hat die Dr. Klein Wowi Digital AG geprägt?

Genau das haben wir drei Menschen gefragt, ohne die es unser ERP-System nicht geben würde:

Michael Stockhausen, Chief Product Officer,
Isabell Loff, Head of Produkt Management und
André Glöckner, Leiter der Entwicklung.

Wir veröffentlichen „WOWIPORT die story“ innerhalb von drei Teilen als virtuellen Chat auf LinkedIn sowie hier im Blog. Ab dem 13. Februar 2024 steht Ihnen der gesamte Text zur Verfügung.

 

Teil 1 

Woher kam die Idee zu WOWIPORT?  

Michael Stockhausen (Chief Product Officer):

Die Ursprungsidee zu WOWIPORT entstand schon in den frühen 2000er Jahren. Damals erkannte FIO-Chef Nicolas Schulmann die Notwendigkeit eines cloudbasierten Systems in der Wohnungswirtschaft. Alles, was es bis dato gab, war einfach viel zu rückständig, zu kompliziert und zu wenig durchdacht. Jedes System war On-Premises, das war damals vielleicht noch ok. Wir wussten aber, dass das nicht die Zukunft sein kann. Innerhalb der nächsten Jahre haben wir viele Partnerschaften für die Zusammenarbeit ausprobiert. Und ja, wir sind anfangs oft gescheitert, denn sowas wie WOWIPORT hatte noch niemand programmiert. Unsere Vision war es damals und ist es auch noch heute, dass die Menschen in der Wohnungswirtschaft durch unser System ihren Job einfacher erledigen können. Wir wollen den Leuten helfen, die bisher Schwierigkeiten hatten, Schnittstellen zu füllen, Partner auszuwählen oder von zu Hause auszuarbeiten. All das in einem einzigen System umzusetzen, war eine gewaltige Aufgabe. Und da war klar: Wir werden ein webbasiertes ERP-System schaffen.

Wie startete die Entwicklung von WOWIPORT?  

André Glöckner (Leiter der Entwicklung):

Die Entwicklung von WOWIPORT begann Ende 2009, da wurden die ersten Codezeilen geschrieben. Damals waren wir nur drei Leute, die an WOWIPORT gearbeitet haben. Der erste Schritt war damals zunächst der Aufbau der technischen Grundlagen und einem eigenen Framework. Man kann sich das wie beim Hausbau vorstellen: Geplant haben wir natürlich alles im Vorhinein mit unseren Architekten. Dann haben wir erstmal den Rohbau, unser Framework für WOWIPORT, fertiggestellt. Danach kamen mehr und mehr Details dazu: Wände, Böden und am Ende die Einrichtung. Für WOWIPORT bedeutete das, dass wir nach dem Grundgerüst die ersten Module entwickelt haben, angefangen mit Personen, Bestand und Rechnungswesen. Und genau wie beim Hausbau, kommen immer mehr Dinge dazu, die man benötigt. So sah WOWIPORT übrigens im Jahr 2012 aus:

WOWIPORT Screenshot

aus dem Jahre 2012

Was war der nächste Meilenstein? 

Isabell Loff (Head of Produkt Management):

2013 war es Zeit, dass wir die ersten Kunden ins Boot holen. Das war, um ehrlich zu sein, ein mutiger Schritt für die Kunden, denn natürlich lief zu Beginn noch nicht alles so rund, wie heute. Unser System ging damals unter dem Dach der FIO live, ein Unternehmen, mit dem wir noch heute sehr eng zusammenarbeiten. Ein besonders aufregender Moment in der Geschichte war, als der Kunde erstmals die Lastschrift für die Miete einreichte. Diese Beträge waren oft beträchtlich, häufig um die 100.000 € oder sogar mehr, abhängig von den Kunden. In dieser Phase haben wir intensiv darüber nachgedacht, ob alles problemlos ablaufen würde. Die Anbindung an die Bank war zu diesem Zeitpunkt noch neu, und wir haben hart daran gearbeitet, sicherzustellen, dass alles reibungslos funktioniert. Und das hat es auch!

 

Teil 2

Warum wurde WOWIPORT als webbasierte Lösung entwickelt, anstatt auf einer On-Premises-Plattform?

Michael Stockhausen (Chief Product Officer):
Wir haben WOWIPORT von Anfang an als webbasiertes System entwickelt, ohne auf veraltete Technologien oder einen alten Code zurückzugreifen. Dieser Ansatz hat es uns ermöglicht, uns von anderen Lösungen abzuheben und die Bedürfnisse des Marktes und der Anwender besser zu erfüllen. Die Idee, veraltete Systeme aus den 80er Jahren und noch älter durch ein neues, von Grund auf webbasiertes System zu ersetzen, war von Anfang an visionär und mutig.

Was war rückblickend die wichtigste Entscheidung, die Ihr getroffen habt?

Michael Stockhausen (Chief Product Officer):

Ein zentraler Moment in unserer Geschichte war die Entscheidung im Jahr 2009, selbst tätig zu werden und die Software in-house zu entwickeln. Dieser Schritt ermöglichte es uns, unsere Vision vollständig umzusetzen, ohne von externen Faktoren abhängig zu sein. Ein wichtiger Grund dafür war, dass einer unserer Partner von einem größeren Unternehmen übernommen wurde, das die entwickelte Software nicht weiterführte.

Die agile Weiterentwicklung von WOWIPORT war für uns einer der wichtigsten Merkmale unseres Systems. Das ist auch noch heute so, sonst hätten wir niemals die Stellung als Vorreiter in der Branche behaupten können.
Damals blickte die gesamte Branche dieser Entscheidung skeptisch entgegen und hat uns anfangs belächelt. Aber wir wollten unsere Vision unbedingt verwirklichen, und das war nun mal, die Wohnungswirtschaft in die Zukunft zu führen.

Und das haben wir geschafft.

Was hat sich mit der Fusion der Hypoport-Netzwerkunternehmen Dr. Klein Firmenkunden AG, FIO SYSTEMS AG und ICS GmbH hin zur Dr. Klein Wowi Digital AG verändert?

Michael Stockhausen (Chief Product Officer):

2019 konnten wir so richtig Fahrt aufnehmen. Wir hatten durch den Zusammenschluss der drei Unternehmen endlich die Personalstärke, die finanzielle Beschaffenheit und die Sicherheit des Hypoport-Konzerns, um WOWIPORT schneller wachsen zu lassen. Seitdem haben wir etliche neue Module entwickelt. Unsere Nutzeinheiten steigen ständig an.

 

Teil 3

2020 wurden in WOWIPORT nur knapp 16.000 Nutzeinheiten verarbeitet. Im Januar 2024 sind es knapp 305.000. Was bedeutet das für unser ERP-System?

Isabell Loff (Head of Produkt Management):

Es bedeutet, dass wir durch mehr Nutzeinheiten mehr Möglichkeiten haben, WOWIPORT auszubauen. Wir können mehr Leute einstellen, die neue Module bauen, die neue Ideen für WOWIPORT geben. Und wir haben auf der anderen Seite auch mehr Kunden, die ihr Feedback geben, die jeden Winkel unseres ERP-Systems kennen. Wir haben mittlerweile die Möglichkeit, konkrete Anwendungswünsche der Kunden zeitnah umzusetzen, gerade, wenn diese Impulse einen Mehrwert für alle Kunden bieten.

Mehr Kunden bedeuten also mehr Möglichkeiten.

Was hat sich für die Mitarbeitenden in den letzten elf Jahren verändert?

Isabell Loff (Head of Produkt Management):

Als ich 2013 hier im Unternehmen gestartet bin, hat unser gesamtes Team in ein Büro gepasst. Meine berufliche Reise bei WOWIPORT begann damals als Projektmitarbeiterin. Damals haben hier alle alles gemacht. Ich war zum Beispiel die Verbindung zwischen Produkt und IT und saß im Büro als Unterstützung für die Entwickler. Aber ich bin auch mit zu Kunden gefahren und habe das damalige WOWIPORT gezeigt.

WOWIPORT Oberfläche

im Laufe der Zeit

Mittlerweile brauche ich allein für mein Team eine gesamte Etage! Wir können also heute viel mehr bewegen als damals. Ich bin dankbar, dass wir jetzt spezialisierte Experten haben, sowohl im Marketing, Design als auch im Sales oder dem Support, ist das eine echte Erleichterung. Es ermöglicht eine Fokussierung auf eigene Kernkompetenzen und trägt dazu bei, dass jede Abteilung ihre Aufgaben mit höherer Effizienz erledigen kann.

Und wenn wir in die Glaskugel schauen? Wie wird sich WOWIPORT weiterentwickeln?

Michael Stockhausen (Chief Product Officer):

Wir wollen erreichen, dass WOWIPORT den Menschen in der Wohnungswirtschaft so viel Arbeit wie möglich abnimmt!
WOWIPORT wird immer cleverer, immer intuitiver. Mit jedem Update, mit jeder Person, die gute Ideen einbringt. Egal wie stark wir wachsen, wir werden immer den Fokus auf die Menschen legen, die mit unserem ERP-System arbeiten. Bei uns wird es nie so sein, dass Anfragen ins Leere laufen, dass Kunden allein gelassen werden. Auch wenn wir ein Softwarehersteller sind, fühlen wir uns den Menschen verbunden. WOWIPORT mag stark gewachsen sein, unsere Werte haben sich aber nicht verändert. Diese sind nach wie vor: Arbeiten auf Augenhöre, mit Respekt voreinander. Und darauf können sich unsere Kunden immer verlassen.

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