Mehrheit der Gebäude nicht gegen Starkregen und Hochwasser versichert

In der vergangenen Woche gab es in ganz Deutschland wieder extreme Wetterverhältnisse. Eine Unwetterfront hat Gebäude in fast allen Regionen betroffen. Die Beschädigungen belasten die Gebäudeversicherer in erhöhtem Maße. Besonders ärgerlich ist es aber für die Gebäudeeigentümer, die bisher noch keine erweiterte Elementarschadenversicherung abgeschlossen haben. Denn nur 45 Prozent der Häuser in Deutschland sind gegen Schäden durch Hochwasser, Überflutung, Überschwemmung durch Witterungsniederschläge versichert.

In Baden-Württemberg ist die Versicherungsdichte zur erweiterten Elementarschadendeckung aus historischen Gründen mit 94 Prozent am höchsten. Denn bis zum Jahr 1993 bestand hier sogar eine Versicherungspflicht. Im gesamten Bundesgebiet sind aktuell 99 Prozent aller Gebäude versicherbar. Es lohnt sich also, für alle derzeit noch nicht versicherten Gebäude unbedingt ein Angebot anzufordern.

Die Extremwetter treffen die Gebäude in Mitteleuropa immer öfter. Grund dafür ist nicht zuletzt der Klimawandel. Je stärker sich die Luft erwärmt, desto mehr Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Nicht nur die jährliche Niederschlagsmenge erhöht sich, sondern auch längere Wetterphasen ergeben ein erhöhtes Risiko von Extremwetter. Häufigere Trockenperioden und langsamer ziehende Tiefdruckgebiete verstärken die intensiveren Niederschläge. In kürzeren Zeiten treffen größere Wassermengen auf die einzelnen Regionen und erhöhen dadurch das Risiko von Überschwemmungen.

Schützen Sie Ihre Gebäudebestände und fordern Sie entsprechende Angebote an, sofern die erweiterte Elementarschadenversicherung noch nicht in Ihrem wohnungswirtschaftlichen Versicherungskonzept enthalten ist.

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